Alzheimer Gesellschaft Gelsenkirchen/proDem e.V.
 
 

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Über Alzheimer

Etwa eine Million Menschen leiden in Deutschland an einer Demenz, Tendenz steigend.

Häufigste Ursache für Demenz ist die Alzheimer-Krankheit. Zwar tritt sie besonders in höherem Alter auf, aber auch Menschen unter 60 sind betroffen.

Noch immer ist eine ursächlich wirksame Behandlung nicht möglich. Den Kranken fällt es schwer, Erinnerungen abzurufen, neue Erfahrungen aufzunehmen, sich räumlich und zeitlich zu orientieren und mit ihrem gewohnten Alltag fertig zu werden. Sie können schon bald vollständig auf fremde Hilfe angewiesen sein.

Etwa zwei Drittel aller Betroffenen werden oft rund um die Uhr durch ihre Angehörigen betreut und gepflegt.

Ist das eigentliche Demenz?

Vater möchte morgens gar nicht mehr aufstehen. Bei Mutter liegen überall kleine Erinnerungszettelchen. Tante erkundigt sich ständig "Wie spät ist es jetzt?" Und der Onkel hat manchmal so komische Orientierungsstörungen.

Häufig haben Angehörige und Betroffene schon längst selber gemerkt "da stimmt was nicht". Aber woran erkennt man eigentlich Demenz. Wie merkt man, ob jemand altersvergesslich wird, oder an der häufigsten Form der Demenz, an Alzheimer, erkrankt ist?

Auffälligkeiten medizinisch abklären

Nur eine ärztliche Untersuchung kann sicher klären, ob ein Mensch dement wird oder an Alzheimer erkrankt ist.

Vergesslichkeit, innere Unruhe, depressive Phasen, plötzlich auftretende leichte Erregbarkeit und Aggressivität, verlangsamtes Denken und Verstehen können Anzeichen einer Demenz sein. Auch Orientierungs-, Sprach- und Rechenschwierigkeiten und eine eingeschränkte Urteils- und Entscheidungsfähigkeit sollten auf jeden Fall medizinisch abgeklärt werden.

Guter Rat: je früher, desto besser

Deswegen - und um eines möglichst zeitigen Behandlungsbeginns - ist es wichtig, dass Sie sich so früh wie möglich professionellen Rat durch die Alzheimer Gesellschaft, ihre fachkundigen Mitglieder, andere Beratungsstellen oder Fachärzte holen.

Angebote für ausländische Mitbürger

Für Mitbürger, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, gibt es Beratungsangebote, etwa auf Türkisch. Fragen Sie gezielt in den Beratungsstellen an, ob es einen Übersetzer oder einen Mitarbeiter gibt, der Ihre Muttersprache spricht.

Beratungsstellen

Rat und Hilfe zu ersten und zu weitergehenden Fragen bekommen Sie hier:

Offene Sprechstunde zur Demenz der Alzheimer
Gesellschaft Gelsenkirchen/proDem e.V.
Vattmannstraße 2 - 8, Raum 8
45879 Gelsenkirchen

0209 169-3538
info@alzheimer-gelsenkirchen.de
www.alzheimer-gelsenkirchen.de

Jeden ersten und dritten Montag im Monat
15 bis 16 Uhr

Weitere Angebote wie Selbsthilfegruppen in den verschiedenen Stadtteilen finden Sie hier:
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